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Grenzwanderung
Wanderung an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, 1100 km, mit Rucksack und Zelt und die ersten Wochen ohne Geld. Als Coachpotato und "Kopfmensch" alleine in der Einsamkeit der alten Grenze.


Tag 23 - Von Reiffenhausen nach Weissenborn (26 km)
Die Witterungsbedingungen sind momentan sehr herausfordernd. Die kalten Nächte im Zelt und der Regen am Tage prüft meine Absicht und Willen schon sehr. Letzte Nacht war es so kalt und windig, dass mir in meinem Schlafsack kalt war. Und der Schlafsack hat eine Komfortzone bis 4 Grad!
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Tag 24 - Von Weissenborn nach Fuhrbach (29 km)
Heute heißt es Abschied nehmen von Kai, der mich jetzt eine Woche begleitet hat. Natürlich bin ich traurig, jetzt wieder alleine weiterzugehen, da wir eine gute Zeit und tolle Gespräche hatten. Aber so ist es im Leben, wir lassen etwas los das uns vielleicht noch am Herzen liegt um Platz für neue Erfahrungen zu machen.
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Tag 25 - Von Fuhrbach bis Bad Sachsa (32 km)
Der Weg nach Bad Sachsa ist landschaftlich sehr schön. Es geht über Hügel durch wunderschöne Felder und Waldgebiete. Die Anstiege sind dagegen oftmals herausfordernd. Am Abend habe ich einen tollen Zeltplatz an einem einsamen See gefunden. Nur mit den Schwänen musste ich mich über die Einteilung des Reviers einigen. Die Nacht war wieder sehr kalt.
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Tag 26 - Von Bad Sachsa nach Sorgen (29 km)
Heute bin ich wieder eine lange Strecke mit vielen Steigungen gegangen.
Nachdem die letzte Nacht im Zelt sehr kalt war (nur 2°C) habe ich mich entschlossen, eine günstige Pension zu finden.
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Tag 27 - Von Sorge über den Brocken und Ilseburg nach Papenburg (38 km)
In Sorge hatte ich eines sehr günstige Pension gefunden und super geschlafen. Endlich mal nicht mehr frieren.
Für die Tagestour zum Brocken standen die Vorzeichen schlecht. Keine Unterkunft im Brockenhotel frei, zum Zelten in der luftigen Höhe zu kalt. Ich wollte den Brocken schon streichen und umgehen, als ein Gast in der Pension mir eine Zugkarte mit der Brockenbahn anbot. Seine Frau war erkrankt und er hatte die gekaufte Karte übrig und schenkte sie mir.
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