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Grenzwanderung
Wanderung an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, 1100 km, mit Rucksack und Zelt und die ersten Wochen ohne Geld. Als Coachpotato und "Kopfmensch" alleine in der Einsamkeit der alten Grenze.


Tag 19 - Von Heldra nach Eschwege (20 km)
Wir haben von daheim via Mail die neuesten Unwetter Warnungen bekommen und haben uns entschlossen, trotzdem weiterzugehen. Die dunklen Wolken am Himmel sahen schon bedrohlich aus.
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Tag 20 - Von Eschwege nach Bad Sooden (19 km)
Die Tour war diesmal recht kurz und nicht so herausfordernd. Wir haben einen schönen Zeltplatz an einem Naturteich gefunden wo wir uns eine Suppe gekocht haben und die Reste gegessen haben. Die Nacht war regnerisch und kühl. In dieser gemeinsamen Zeit ist es für mich super schön und angenehm, da ich nicht um Nahrungsmittel bitten muss.
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Tag 21 - Von Bad Sooden nach Bornhagen (20 km)
Der Weg ging lange an der Werra entlang und zum Schluss über einen sehr steilen Plattenweg hinauf nach Bornhagen. Wir haben kurz vor Bornhagen einen guten Platz zum Zelten am Fuß der Burg Hanstein gefunden.
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Tag 22 - Von Bornhagen nach Reiffenhausen (20 km)
Die heutige Tour war recht kurz. Ich merke aber die bereits gelaufenen Kilometer in meinen Beinen und Körper. Ich bin nach diesen 20 Kilometern ausgelaugt und freue mich auf die Pause. Das Wetter ist außerdem alles andere als sommerlich, es regnet und stürmt.
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Tag 23 - Von Reiffenhausen nach Weissenborn (26 km)
Die Witterungsbedingungen sind momentan sehr herausfordernd. Die kalten Nächte im Zelt und der Regen am Tage prüft meine Absicht und Willen schon sehr. Letzte Nacht war es so kalt und windig, dass mir in meinem Schlafsack kalt war. Und der Schlafsack hat eine Komfortzone bis 4 Grad!
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Tag 24 - Von Weissenborn nach Fuhrbach (29 km)
Heute heißt es Abschied nehmen von Kai, der mich jetzt eine Woche begleitet hat. Natürlich bin ich traurig, jetzt wieder alleine weiterzugehen, da wir eine gute Zeit und tolle Gespräche hatten. Aber so ist es im Leben, wir lassen etwas los das uns vielleicht noch am Herzen liegt um Platz für neue Erfahrungen zu machen.
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Tag 25 - Von Fuhrbach bis Bad Sachsa (32 km)
Der Weg nach Bad Sachsa ist landschaftlich sehr schön. Es geht über Hügel durch wunderschöne Felder und Waldgebiete. Die Anstiege sind dagegen oftmals herausfordernd. Am Abend habe ich einen tollen Zeltplatz an einem einsamen See gefunden. Nur mit den Schwänen musste ich mich über die Einteilung des Reviers einigen. Die Nacht war wieder sehr kalt.
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Tag 26 - Von Bad Sachsa nach Sorgen (29 km)
Heute bin ich wieder eine lange Strecke mit vielen Steigungen gegangen.
Nachdem die letzte Nacht im Zelt sehr kalt war (nur 2°C) habe ich mich entschlossen, eine günstige Pension zu finden.
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Tag 27 - Von Sorge über den Brocken und Ilseburg nach Papenburg (38 km)
In Sorge hatte ich eines sehr günstige Pension gefunden und super geschlafen. Endlich mal nicht mehr frieren.
Für die Tagestour zum Brocken standen die Vorzeichen schlecht. Keine Unterkunft im Brockenhotel frei, zum Zelten in der luftigen Höhe zu kalt. Ich wollte den Brocken schon streichen und umgehen, als ein Gast in der Pension mir eine Zugkarte mit der Brockenbahn anbot. Seine Frau war erkrankt und er hatte die gekaufte Karte übrig und schenkte sie mir.
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Tag 28 - Von Papenburg nach Hornburg (29 km)
Die Nacht im Zelt neben den Tieren war eine neue Erfahrung. Um 5 Uhr war die kalte Nacht beendet, denn die Symphonie der Tiere begann. Schon während der Nacht gab es immer wieder Proben.
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Tag 29 - Ruhetag in Hornburg
Was kann ich über diesen Tag schon groß berichten? Er war nicht anstrengend, dramatisch oder schwer, er war für mich aber besonders. Besonders leicht, schön und angenehm.
Gerade dies bringt in mir aber ein schlechtes Gewissen oder Gefühl hervor, dass ich nicht gerne fühle.
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Tag 30 - Von Hornburg nach Hohnsleben (41 km)
Nachdem ich in Hornburg gefrühstückt habe, bin ich gegen 9 Uhr aufgebrochen. Frisch und total motiviert. Mein Wirt hat mir das Motto für ein Glückliches Leben verraten.
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Tag 31 - Von Hohnsleben nach Helmstedt (20 km)
Ich bin um 6:30 in Hohnsleben aufgebrochen, nachdem ich die Nacht im Zelt schlecht geschlafen habe.
Mich hat ein Blutsauger in den linken Unterschenkel gestoßen, und jetzt ist das linke Schienbein angeschwollen und schmerzt. Die Wanderung war ohne große Ereignisse oder Erkenntnisse. Außer dem schmerzenden Bein.
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Tag 32 - Von Helmstedt nach Weferlingen (21 km)
Ich bin wieder um 5 Uhr aufgestanden und um 6:30 losgewandert. Das ist bei der Hitze optimal, morgens wacht die Natur auf ( leider auch die Mücken ), die Luft ist frisch und die Temperatur angenehm.
Es ist super zu laufen und ich war schon gegen 12 Uhr in der Pension.
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Tag 33 - Von Weferlingen nach Oebisfelde (19 km)
Ich bin morgens früh in Weferlingen aufgebrochen und war gegen 13 Uhr im Etappenziel Oebisfelde. Ich habe in der Pension Peters gewohnt, eine sehr günstige, saubere, ruhige und komfortable Unterkunft mit netten Gastgebern.
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Tag 34 - Von Oebisfelde nach Brome (25 km)
Ich bin relativ spät in Oebisfelde gestartet, da ich in der Pension Peters etwas verschlafen habe. So kam in erst um 7:30 Uhr los. Der Weg nach Brome war landschaftlich sehr interessant, da ich durch das Naturschutzgebiet des Drömlings gewandert bin. Das ist eine Moor- und Feuchtlandschaft.
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Tag 35 - Von Brome nach Salzwedel (32 km)
Ich bin gegen 8 Uhr in Brome aufgebrochen und den direkten Weg nach Salzwedel gewandert. Auf den ersten 10 Kilometern ging es mir super gut, danach kamen die Schmerzen im Bein zurück ab 20 km kam mein Einbruch. Ich hatte starke Schmerzen und bin dann die letzten 10 km per Anhalter gefahren.
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Tag 36 - Pausentag in Salzwedel
Ich bin gegen 8 Uhr in Brome aufgebrochen und den direkten Weg nach Salzwedel gewandert. Auf den ersten 10 Kilometern ging es mir super gut, danach kamen die Schmerzen im Bein zurück ab 20 km kam mein Einbruch. Ich hatte starke Schmerzen und bin dann die letzten 10 km per Anhalter gefahren.
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Tag 37 - Von Salzwedel nach Lüchow (22 km)
Heute bin ich über das Naturschutzgebiet nach Lüchow gewandert, was ein schöner Umweg war, der sich gelohnt hat. Die Pause hat mir richtig gut getan, trotzdem merke ich die körperliche Belastung der letzten 5 Wochen deutlich, ähnlich wie der typische Einbruch beim Marathon ab 30 km.
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Tag 38 - Von Lüchow nach Dannenberg (26 km)
Heute bin ich über einige Umwege nach Dannenberg gewandert. Dabei bin ich hauptsächlich an der Jeetzel gelaufen, meistens auf dem Damm.
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